Tonkabohne

Tonkabohnen
Tonkabohnen
Beschreibung
 
Die Tonkabohne ist der mandelförmige, dunkelbraune Samen des bis zu 25m hohen Tonkabaumes (Dipteryx odorata), ein hoher Waldbaum mit elliptischen Blättern und violetten Blüten.
Herkunft
 
Das natürliche Vorkommen ist Venezuela, Nordbrasilien  und die südliche Karibik.
Duft
 

Der Duft der Tonkabohne ist angenehm süß-würzig, warm, heiter. Ein angenehmer Duft  von Vanille,  mit Facetten von Mandel und Waldmeister. Dieses Aroma wird sehr gerne in der Parfümherstellung verwendet.

Die Tonkabohne wird auf einer Muskatreibe gerieben.
Die Tonkabohne wird auf einer Muskatreibe gerieben.
Anwendung als Räucherwerk
 
Tonkabohnen verbreiten beim Verräuchern ein süß-würziges, vanilleartiges Aroma und wird gerne als Abrundung in Räuchermischungen verwendet. Reiben Sie die Tonkabohne frisch vor dem Verräuchern mit einer Muskatreibe . Dann erzielen Sie das beste Ergebnis.
Wirkung
 
In Südamerika werden ihr große, magische und heilende Kräfte zugesprochen – als Schutzamulett gegen Krankheiten, in der Geldbörse für Wohlstand und Erfolg sowie zur Erfüllung von Wünschen.
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Tonkabohne als Lebensmittel
 
Wir bekommen immer wieder Anfrage, ob man die Tonkabohne auch als Lebensmittel verwenden kann.
Die Tonkabohne, bzw. der Inhaltsstoff Cumarin wurde in früheren Zeiten aufgrund ihres vanilleähnlichen Geschmacks auch unter der Bezeichnung „Brasilianische Vanille“ als Ersatz für echte Vanille verwendet. Leider hat sich das Cumarin als nicht unbedenklich herausgestellt. Über einen längeren Zeitraum und in großen Mengen verwendet, kann Cumarin Krebs auslösen. Es  ist deshalb als  Lebensmittel heute nur noch sehr eingeschränkt zugelassen.
Wir raten vom Verzehr der Bohne ab.
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Als Räuchermittel und Glückbringer ist die Tonkabohne aber weiterhin  unbedenklich.
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Räucherstövchen

Räucherstövchen Mara anthrazit

Räucherstövchen sind ideal zum schonenden und problemlosen Verräuchern von Räucherkräutern und Räucherharzen. Es benötigt keine Räucherkohle und entwickelt beim Erhitzen nur wenig Rauch.

Diese Stövchen funktionieren wie eine Aromalampe. Ein Teelicht erhitzt ein darüber liegendes, sehr feines Edelstahlsieb. Legt man nun Kräuter oder Harze auf das Sieb, werden diese Materialien erhitzt und geben ihr Aroma frei.

Diese Methode ist besonders gut geeignet für empfindliche Materialen, wie z.B. Räucherkräuter oder Benzoeharze. Im Gegensatz zum Verräuchern mit herkömmlicher Holzkohle sind die Temperaturen wesentlich niedriger. Der Effekt, dass Räucherkräuter in kürzester Zeit abbrennen und kaum einen Duft hinterlassen bleibt aus. Die Materialien werden auf einem Stövchen quasi schonend geröstet. Der Duft der Kräuter und Harze ist im Vergleich facettenreicher und interessanter.

Ein weitere wichtiger Pluspunkt: Es entsteht kaum Rauch, die Gardienen werden geschont.

Für Harze eine dünne Schicht Sand auf das Sieb

Harze auf dem Räucherstövchen: Harze beginnen bei starker Hitze zu schmelzen und würden sehr schnell in das Edelstahlsieb einsickern. Eine Reinigung des feinen Siebes ist schwierig. Daher empfehlen wir für die Verwendung von Harzen auf einem Räucherstövchen eine dünne Schicht Sand auf das Sieb zu geben. Das flüssige Harz wird vom Sand aufgesogen und gelangt nicht zum Sieb. Später lässt sich dann der Sand mitsamt dem Harz mühelos vom Sieb entfernen.

Es ist natürlich auch möglich einfach ein Stück handelsüblicher Alufolie auf das Sieb zu legen.

Nur das Sieb kaufen und ein Räucherstövchen selberbauen? Unsere Räucherstövchen sind gut abgestimmt und funktionieren optimal. Achten Sie beim Selberbau auf guten Halt des Siebes und den richtigen Abstand zur Kerze. Das Teelicht benötigt genügend Luft von der Seite. Dann sollte es funktionieren.

Zu den Räucherstövchen von ANANDAM