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Duft und Räucherwerk – Schätze der Erde
Aug 22nd, 2010 by Klaus Wengel
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Jun 9th, 2011 by Klaus Wengel
Ayurvedische Räucherstäbchen
Rolle mit 16 Stäbchen ca. 25 min. Brenndauer
Das Sortiment an ayurvedischen Räucherstäbchen umfasst sieben verschiedene Düfte, hergestellt aus traditionellen Pflanzenmischungen, bekannt für ihre Wirkung auf die sieben Lebensenergie-Zentren (Chakras). Dazu passend die ayurvedischen Duftkegel, konzipiert für den Ausgleich der s.g. Doshas.

Alle diese Düfte sind nach der so genannten “Dry Masala Bhattis Methode“ gefertigt, also ohne das nachträgliche Tauchen in Duftessenzen. Eine außerordentliche Sorgfalt wird auf die Wahl der lnhaltsstoffe und ihrer Reinheit gelegt, höchste Genauigkeit auf ihre Ausgewogenheit.
Im Verströmen ihres Räucherdufts haben die Pflanzen dieser Zusammensetzungen, nach der ayurvedischen Tradition, Einfluss auf die verschiedenen Zentren unserer Lebensenergie, ebenso wie auf unsere Psyche. Sie werden wie die klassischen Düfte angewendet, oder unter Hinzufügen von essentiellen Ölen.
Ayurvedische Räucherkegel
Schachtel mit 15 Kegeln cl 20 min. Brenndauer.
Diese drei Duftnoten werden hergestellt, um übermäßige Spannungen auszugleichen, sei es aufgrund von körperlicher Verfassung, Klima, Jahreszeiten, Aktivitäten, Umwelt uvm.
Um Ihre Körperkonstitution heraus zu finden, wenden Sie sich an einen ayurvedischen Arzt. Der allein kann Ihnen eine ernsthafte Diagnose über Ihre körperliche Verfassung erstellen, und fundierte Ratschläge zur geeigneten Lebensführung hinsichtlich Ernährung, Haltung, Aktivitäten uvm. geben. Daneben existieren mehrere Schriften zum Thema, die Tests zum Erkennen der körpereigenen
Konstitution anbieten.
Hilfsprojekt des Karnataka Waldgebiets
Die humanitäre Organisation „Vivekananda Girljana Kalyana Kendra“ (VGKK) wurde im Jahre 1981 von Dr. H. Sudarshan gegründet. Sie widmet sich der Entwicklung einer Gemeinschaft von 20.000 Menschen in ihrer angestammten Umgebung, in der Waldregion des Karnataka. Ein Teil der ayurvedischen Düfte, sowie einige Zutaten anderer Produkte der Herstellerfirma in Bangaluru werden von den Stammesmitgliedern der Soliga hergestellt.
Die VGKK-Organisation erhält ebenfalls von unserem Partnerunternehmen eine Subvention aus den Verkäufen der Duftwaren.
Hinweis: Die therapeutischen Hinweise sind unverbindlich. Alleinstehend sind sie unzureichend und müssen im Kontext berücksichtigt werden. Bei Anzeichen von Krankheiten sollten Sie daher unbedingt Ihren Arzt konsultieren.
Wikipedia-Beitrag über Dr. H. Sudashan
Wikipedia-Beitrag über Ayurveda
Ayurvedische Räucherstäbchen bei ANANDAM
Bildnachweis: Florisens ©istockphoto/elenaray
Text-Quelle: Florisens
Tags: Ayurveda, Indien, Räucherkegel, Räucherstäbchen
Mai 1st, 2011 by Klaus Wengel
Schwarze Seife, oder Dudu Osun (sprich Dudu Oschun) in der Sprache der Yoruba (Südwestnigeria) ist ein traditionelles Produkt, das bereits seit langer Zeit in Westafrika verwendet wird.

Karitebutter, schwarzes Palmöl und die Asche verbrannter Fruchtstände von Palmfrüchten und Kakaoschoten, dazu Aloe Vera, Honig, Zitrusextrakt und natürliches Glyzerin sind die Bestandteile der Schwarzen Seife, die damals wie heute in weiten Teilen Westafrikas zum Waschen von Haut und Haaren verwendet wird.
Aus den Fruchtkernen des als heilig geltenden Sheanuss-Baums wird die Karitebutter gewonnen, deren besonders weiches und essbares Fett seit jeher zur Schönheitspflege für Massagen und zur Herstellung von Seifen verwendet wird. Der Geruch der Schwarzen Seife erinnert angenehm an die unverbrauchte und unverfälschlte Natur Afrikas. Dudu Osun Seife im Badezimmer ist anders, der pflegende, positive Effekt auf der Haut ebenfalls!
Die natürliche Zutaten in der Schwarzen Seife:
Shea Butter (Karité)
Gewonnen aus den Nüssen des Shea-Nussbaums, ein natürlicher Feuchtigkeitsspender für jeden Hauttyp, hilft bei Hautverletzungen und pflegt die Haut mit verschiedenen Vitaminen und pflanzlichen Nährstoffen. Die Shea Nuss ist die einzige natürliche vorkommende Quelle für Zimt-Säure. Sie beinhaltet auch die Vitamine A und E. Vitamin A macht die Haut weich und geschmeidig , während Vitamin E als wundheilend und als Antioxidans wirkt. Die pflanzlichen Nährstoffe regenerieren die Zellen, sind endzündungshemmend und beruhigen bei Hautirritationen. Gleichzeitig ist Shea Butter ein leichter Sonnenschutz.
Kein Wunder das die Shea Butter als “das Wundermittel der Natur” bezeichnet wird.
Aloe Vera
Die magische Heilpflanze enthält pflanzliche, heilende Hormone, die potenziell beruhigende Eigenschaften haben und die Wundheilung beschleunigen.
Aloe Vera spendet Feuchtigkeit, wirkt antiseptisch, reduziert das Schwitzen und verhindert Körpergeruch. So fühlt man sich den ganzen Tag frisch.
Reiner Honig
Gewonnen aus der Wildnis, enthält Anti-Oxidanten, Mineralien und Aminosäuren, die bei der Wundheilung, bei Verbrennungen und Verletzungen helfen. Es ist bekannt, dass der reine Honig eine antiseptische Wirkung bei bakteriellen Infektionen hat und das Wachstum der Hautzellen fördert.
Camwood
Camwood-Bäume (afrikanisches Sandelholz) sind nur in stark bewachsenen Regenwäldern Afrikas zu finden. Sein Holz wird allgemein verwendet und hat eine rote Färbung. Die Färbung kommt aus dem Herzen des Camwood-Baumes (Baphia nitida) Wer hätte gedacht, dass dieser Baum so viel bietet – auch im kosmetischen Bereich. Es wird benutzt gegen Fältchen und als Hautglätter für reifere Haut. Camwood entfernt abgestorbene Hautschüppchen und hilft der Haut besser zu atmen.
Zitrus-Extrakt
Frische Limonen und Zitronen hat man seit Jahrhunderten als natürliche Fruchtsäure verwendet. Sie tonifizieren und erfrischen die Haut und sorgen für ein jüngeres Aussehen.
Sie wirkt kühlend und stimulierend und entfernt abgestorbene Hautschüppchen. Die Haut wird besser durchblutet.
Glyzerin
Glyzerin ist intensives feuchtigkeitsbindendes Mittel, welches die Haut für längere Zeit mit Feuchtigkeit versorgt und entsteht bei der Herstellung der Dudu Osun Seife auf natürliche Weise. Somit benötigt man kein chemisches Glyzerin.
DuduOsun enthält keine künstlichen Farbstoffe und ist vollständig biologisch abbaubar. Mit DuduOsun bekommen Sie ein komplettes Schönheitspaket in einem Stück.
Im wahrsten Sinne: “Das Geheimnis natürlicher Schönheit”!
Textquelle: SpaVivent
Bildnachweis: ©istockphoto/MAEK123/lepas2004/Photozek07/ixdeluxe/luisapuccini
Tags: Aloe Vera, Camwood, Dudu Osun, Honig, Karite, Schwarze Seife, Shea Butter
Apr 3rd, 2011 by Klaus Wengel
Feine Düfte zur Harmonisierung des “Chi”, Lebensenergie für den Wohnraum.
Die Feng Shui Räucherstäbchen von FLORISENS stammen aus der Provinz Canton. Die Grundpaste ist der japanischen sehr ähnlich. allerdings wird sie in China um ein feines Bambusstäbchen gerollt.
Feng Shui ist ein 3000 Jahre altes Wissen über die Kunst zur Harmonisierung des Lebens in unserer Umgebung. Eine Darstellung der chinesischen Weitsicht, voller Lebensweisheiten. Ihr meistbekannter Anwendungsbereich besteht in der Harmonisierung von Wohnräumen. Räucherwerk trägt zu dieser “Dynamisierung”, neben anderen Faktoren, wie Ort, Mobiliar und auch ihren Bewohnern, bei.
Die Lebensenergie wird durch 5 Elemente dargestellt: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Ist eines dieser Elemente in einem Wohnraum zu schwach, so stärken wir es durch entsprechende Düfte, Gegenstände oder Farben.
Bildnachweis: ©istockphoto/red_green_blue/Florisens
Feng Shui Räucherstäbchen bei ANANDAM
Tags: China, Feng Shui, Räucherstäbchen
Feb 13th, 2011 by Klaus Wengel
Abbildung der Drachenblutpalme (Daemonorops draco)
Wikipediabeitrag zum Drachenblutbaum
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Tags: Drachenblut, Räuchern, Räucherwerk
Jan 26th, 2011 by Klaus Wengel
Tags: Räucherkräuter, Tonkabohne
Jan 9th, 2011 by Klaus Wengel
Auf unseren Weihnachtsmärkten taucht immer wieder eine Frage auf: “Wie geht das eigentlich mit dem Räuchern von Weihrauch?” Ich möchte hier einmal ausführlich auf das Räuchern von Weihrauch auf Holzkohle eingehen:
Weihrauch benötigt glühende Holzkohle zum Verräuchern. Heute gibt es dafür die praktische Schnellzündekohle.
die Herstellung der Holzkohle
Wie in uralten Zeiten wird Holzkohle erzeugt durch Erhitzen von trockenem Holz unter Luftabschluss. Dabei entweichen und verbrennen die leichtflüchtigen Bestandteile des Holzes.
Übrig bleibt ein Material, welches hauptsächlich aus Kohlenstoff besteht, mit interessanten Eigenschaften. Beim späteren geruchlosen Verbrennen raucht Holzkohle nicht und schlägt auch keine Flammen, genauso wie wir es bei der allseits bekannten Grillkohle kennen.
Schnellzündekohle
Holzkohle zum Glühen zu bringen braucht allerdings etwas Geduld, wie jeder weiß, der schon einmal im Garten einen Grill „angeworfen“ hat. Eine praktische Lösung für dieses Problem ist die so genannte Schnellzündekohle.
Zur Herstellung von Schnellzündekohle wird gemahlene Holzkohle mit etwas Salpeter vermengt und in großen Pressen in eine Tablettenform gepresst. Der zugefügte Salpeter sorgt später beim Anzünden der Kohle für eine schnelle und gleichmäßige Erhitzung der Kohle.
Schale mit Sand
Beim Verbrennen der Holzkohle entstehen Temperaturen bis zu 450°C. Es ist unbedingt erforderlich die entstehende Wärme gut abzuleiten. Dafür brauchen Sie mindesten 3-4 Esslöffel Sand in einer Schale. Es handelt sich dabei übrigens um ganz gewöhnlichen Sand, wie z.B. Vogelsand.
Kohle anzünden
Um die Kohlekomprette anzuzünden fassen Sie die Kohle an einem Ende an, besser noch verwenden sie dazu eine Kohlezange. Halten Sie nun die Flamme eines überlangen Streichholzes bzw. eines Feuerzeugs unter den Rand der Kohlekomprette und warten Sie ein paar Sekunden ab. Durch das in der Kohle enthaltene Salpeter beginnt nun mit vernehmlichem Knistern und kleinen Funken die Kohle wie bei einer kleinen Wunderkerze abzubrennen. Läuft dieser Vorgang nach einigen Sekunden stabil weiter, können wir die Kohle auf dem Sand ablegen.
Durchglühvorgang
Die glühende Linie, die sich mit Knistern und Funkensprühen ganz langsam weiterbewegt, erreicht nach etwa einer Minute die gegenüberliegenden Seite. Nun hören die Geräusche auf. Die Kohle wurde durch diesen Vorgang stark erhitzt, so dass sie an einigen Stellen selbständig und sichtbar weiterglüht. Zum Verstärken der Glut kann man eventuell noch etwas Luft zufächern, so wie wir es auch beim Grillen tun.
Weihrauch auflegen
Nun können Weihrauch, oder andere duftende Harze, Hölzer oder Kräuter auf die Kohlepads gelegt werden. Seien Sie sparsam. Beobachten Sie erst einmal ein paar Minuten was passiert und legen Sie dann weitere Stückchen nach.
Nach etwa 15 -20 Minuten ist die Glut der Kohle aufgebraucht. Es bleibt weiße, mineralische Asche übrig. Die Kohle kann nicht wiederverwertet werden. Lassen Sie die Rückstände ausreichend abkühlen. Die aufgebrauchte Asche kann im Bio-Abfall entsorgt werden.
Weitere Hinweise – Tipps
Die Kohlepads sind eingeschweißt bzw. In Aluminiumfolien eingewickelt, um eine gute Verbrennung zu gewährleisten. Angebrochene Rollen sollten gut verschlossen an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt werden. Gute Lagerung sichert ein schnelles Zünden und eine lange Brenndauer.
Sicherheitshinweise
Seien Sich vorsichtig im Umgang mit Feuer und Glut. Kohle beim Anzügen nur so lange wie nötig festhalten. Benutzen Sie möglichst eine Kohlezange.
Achtung: Die Schale mit Sand kann sich bei Gebrauch stark erhitzen.
Stellen Sie die Räucherschale immer auf eine hitzebeständige, ebene, nicht gewachste oder lackierte Oberfläche. Der Betrieb kann bei starker Hitze zu Brandflecken führen. Keinem starken Wind aussetzen. Nicht unbeobachtet und nicht in Reichweite von Kindern belassen. Sorgen Sie für ausreichend Raumbelüftung.
Tags: Räucherkohle, Räuchern, Räucherwerk, Schnellzündekohle, Weihrauch
Nov 14th, 2010 by Klaus Wengel
Diese ca. 25cm langen Räucherstäbchen wurden mit einer Schicht echter Räucherharze bzw. Sandelholzspänen überzogen und bieten so einen sehr authentischen und natürlichen Duft verschiedener Harze und Hölzer.
Inhalt 10 große Stäbchen
100% natürliche Zutaten
Brenndauer je Stäbchen ca. 1,5 Stunden
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| Copal
erhebend und reinigend |
Dammar
kühlend und erhebend |
Gum Benzoe
beruhigend und reinigend |
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| Sandelholz
beruhigend und gut geeignet für die Meditation |
Myrrhe-Weihrauch
erholsam und regenerierend |
Weihrauch
beruhigend und regenerierend |
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zu den Auroshikha-Harz-Räucherstäbchen
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Tags: Agarbathies, Aurobindo, Auroshikha, Räucherstäbchen
Okt 24th, 2010 by Klaus Wengel
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Meditation Fördert geistigen Frieden und Konzentration in der Meditation |
Gebet
Traditionell zum Gebet eingesetzt. Mindert Stress und |
Reinigung Zur Reinigung der Atmosphäre |
Quelle: Florisens
©iStockphoto.com/ascione/globalfolkart/florisens
Tags: Räucherstäbchen, Tibet
Okt 17th, 2010 by Klaus Wengel
Im Jahre 538 wurde der Buddhismus das erste Mal nach Japan gebracht. Als Folge kamen sowohl Statuen von Buddhas, alte Sutras, als auch erstes Räucherwerk über den Ozean. Von diesem Moment an wurde Räucherwerk ein untrennbarer Teil japanischer Geschichte.
Räucherwerk bzw. Räucherstäbchen haben eine unschätzbare Rolle sowohl in den Zeremonien und Riten des Buddhismus, als auch in jenen der Shinto Schreine. Es hat das Ansehen die Umgebung zu reinigen, um das buddhistische „Alamkaraka“ (Reich der Verzierung) hervorzubringen. Das Räucherwerk wird überall im Land sowohl für seine reinigenden, als auch für seine medizinischen Eigenschaften geschätzt.
Schon vor mehr als tausend Jahren war Räucherwerk eng in das tägliche Leben eingebunden. Der (private) Gebrauch des Räucherwerks fand im alten Chang-an (China) unter der königlichen Klasse große Beliebtheit.
Das Mischen von verschiedenen Zutaten und das anschließende Kneten zusammen mit Pflaumenfleisch und Honig wurden häufig angewendet. Mit diesem Räucherwerk wurden Zimmer beduftet, die Ärmel eines Kleidungsstücks ausgestattet oder sogar ein ganzes Kleidungsstück damit durchdrungen. Die Entwicklung einer solchen Liebe zum Räucherwerk in Japan wird in der „Geschichte von Genji“* eindrucksvoll geschildert, in der man eine Idee von der stilvollen Aristokratie der Heian-Ära bekommen kann, die so eifrig daran arbeitete, ihre eigenen exquisiten Düfte zu mischen.
Von diesen einfachen Anfängen kam es nach und nach zu einer Transformation durch gegenseitigen Wettbewerb verschiedenster Mischungen, genannt “Takimono-awase” (Duft mischend). Nach einiger Zeit entwickelte sich das Verbrennen von natürlichen Rohzutaten zum “Ko-awase” (Räucherwerk-Mischen) und dieses elegante Spiel wurde später die Quelle der Kodo Zeremonie (Weg des Räucherwerks).
Während der Lehnszeit (Sengoku jidai, 1490 – 1573) Japans entwickelte sich der Bedarf für die sowohl einfache als auch praktische Form des Räucherstäbchens. Chinesen der Ming-Dynastie lieferten die Techniken, Räucherstäbchen herzustellen. Es war einfach, das pulverisierte Räucherwerk zu einem Stäbchen zu rollen, und es war leichter zu transportieren und zu verwenden. Dies war eine Epoche der uneingeschränkten Räucherstäbchen-Beliebtheit. Räucherstäbchen waren begehrt in allen Klassen, reich und arm.
Baieido geht auf die Muromachi Periode (1338-1573) in der japanischen Geschichte zurück. Während dieser Zeit wurde der Gründer von Baieido Kakuuemon Yamatoya ein Großhändler für medizinische Kräuter in Sakai. Sakai war ein bekannter Handelshafen (nahe Osaka) im altem Japan, in dem der Handel mit Räucherwerk eine hohen Stellenwert besaß. Im Jahr 1657 nannte sich der Gründer “Jinkoya Sakubei” und spezialisierte sich darauf, Räucherzutaten und Räucherstäbchen zu verkaufen. “Jinkoya” (Aloenholzhändler) war in Sakai ein besonderer Name. Nur medizinische Großhändler, die sich auf Räucherwerk spezialisiert hatten, wurden bevollmächtigt, diesen Namen zu verwenden.
Die Herstellung von Räucherstäbchen ist ein außerordentlich zarter Prozess. Baieido widmet sich seit über 300 Jahren den alt-ehrwürdigen Traditionen von Jinkoya Sakubei, Räucherstäbchen herzustellen. Die Methoden und Rezepte sind von Generation zu Generation in einer ungebrochenen geheimen mündlichen Tradition überliefert worden.
Baieido steht in der Tradition, die geheimen Formeln des Urahnen Jinkoya Sakube zu bewahren. Es ist der glühende Wunsch von Baieido, seinen Kunden die wahren, ehrwürdigen Düfte reinster Räucherstäbchen durch die seit der Gründung im Jahr 1657 gehüteten Methoden zu bieten.
* Die Geschichte vom Prinzen Genji – Genji monogatari – wird als der erste bedeutende Roman der Literaturgeschichte angesehen. Er wurde von Murasaki Shibuki, einer Dame, die am Hof von Heian lebte, im 11. Jahrhundert geschrieben. Der Roman erzählt in 54 Kapiteln vom Leben und den Liebesaffairen des Prinzen Genji . Die Erzählungen von Genji wurden auf zahllosen Bildern (Ukiyo-e) verewigt.
Quelle: Baieido Japan / aus dem Englischen übertragen Klaus Wengel
©iStockphoto.com/BernardAllum/baieido
Tags: Adlerholz, Agarwood, Aquilaria, Baieido, Japan, Räucherstäbchen
Okt 10th, 2010 by Klaus Wengel
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Griechischer Rosenweihrauch wird nach alten Rezepten auf der Halbinsel Athos von orthodoxen Mönchen hergestellt. Diese Produktion ist eine gute Einnahmequelle um den Lebensunterhalt der Mönche zu sichern.
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Fein gemahlener Weihrauch, Rosenöl und Rosenwasser mit allerlei weiteren Zutaten werden zu einem Teig vermengt, der immer wieder, unter ständigen Gebeten, geknetet und mit immer neuen Zutaten versetzt wird.
Am Ende wird der noch weiche Teig dünn ausgewalzt und mit einem Messer in kleine Streifen geschnitten, und dann in Stücke geteilt. Gegen das Verkleben werden die Teile in weißem Magnesiumpuder (wird auch von Sportlern und Bergsteigern für trockene Hände benutzt) gewendet und erhalten so ihr typisches Aussehen.
Ursprünglich wurde nur der Rosenduft für diese Spezialität verwendet, was diesem Räucherwerk auch den Namen gegeben hat.
Inzwischen gibt es aber ein große Anzahl weiterer Duftrichtungen, wie Lemone, Jasmin, Honig, Akazie usw. Nach Auskunft der griechischen Händler soll es sich bei den zugefügten ätherischen Ölen um 100% natürliche Materialien handeln. Ein gewisses Misstrauen ist aber angebracht.
Rosenweihrauch ist kein Industrieprodukt. Jeder Mönch hat sein eigenes Verfahren. Das Aussehen der Weihrauch-Stückchen kann daher variieren.
Das Leben in den Klöstern ist einfach und es gibt kaum ausgebaute Straßen. Daher muss der fertige Rosenweihrauch oft auf beschwerlichen Wegen mit Maultieren zum lokalen Großhändler transportiert werden.
Zum Rosenweihrauch im ANANDAM-Shop
Bildnachweis: ©Skordelis/ANANDAM
Tags: Räuchern, Räucherwerk, Rosenweihrauch